Wer sitzt wo? -
Die perfekte Sitzordnung für eure Hochzeit

Die Sitzordnung am Tag der Tage ist ein heikles Thema, das viele Brautpaare gerne umgehen würden. Die Sitzordnung festzulegen ist keine einfache Aufgabe. Viele kleine Faktoren müssen hierbei beachtet werden. Feiert man eher im kleinen Kreis, ist diese auch gar nicht nötig. Feiert man jedoch relativ groß, ist eine Tisch- und Sitzordnung unumgänglich. Setze ich die Familie zueinander? Und Freunde auf die andere Seite? Oder mische ich kunterbunt, damit sich die Hochzeitsgesellschaft besser kennenlernen kann? Die Hochzeitsfeier in der festlich geschmückten Location soll für alle – für Euch und die Gäste – entspannt ablaufen. Damit Ihr euren Gästen ein planloses Herumirren auf der Suche nach geeigneten Plätzen erspart, zeigen wir im Folgenden worauf es bei der Planung ankommt!

Vorbereitung ist das A und O

Auch wenn es viel zu früh zu sein scheint, fangt rechtzeitig mit der Planung an! Sobald eure vorläufige Gästeliste steht, solltet Ihr bereits eine grobe Sitzordnung erstellen, damit ihr eine ungefähre Vorstellung darüber habt, wie viele Tische ihr einplanen müsst. Normalerweise werden je nach Tischgröße 6-8 Gäste an einem Tisch gesetzt. Nach einigen Tagen sollten bereits die meisten Rückmeldungen der Gäste bei euch eintreffen und demnach könnt Ihr eure grobe Sitzordnung nochmals überarbeiten und fixieren. Falls jemand dennoch kurzfristig absagen sollte – keine Panik! Die Sitzordnung lässt sich bei kleinen Veränderungen noch ganz einfach hin- und herschieben.

Edles Restaurant für Hochzeitsfeiern in Tübingen

Das Puzzle beginnt: Tische zusammensetzen

Nun setzt Ihr eure Gäste-Gruppen zusammen. Was hierbei zunächst wichtig ist: runde Tische oder eckige? Die Vermieter eurer Hochzeitslocation verfügen über Erfahrungswerte in diesem Bereich und können euch mit Sicherheit Tipps zur sinnvollsten Tisch- und Sitzordnung geben. Bedenkt auch den Platz für die Musik, Tanzfläche und den Geschenktisch. Der wohl wichtigste Tipp hierbei: Fangt mit dem Brauttisch an. Wer an eurem großen Tag mit euch an einem Tisch sitzt, ist wohl die bedeutendste Entscheidung, denn hier sollten sich auch die wichtigsten Leute in eurem Leben befinden. Arbeitet euch dann Schritt für Schritt voran. Doch wer sitzt neben wem? Oft denken Brautpaare, man sollte die Hochzeitsgemeinde möglichst bunt vermischen, damit sich auch alle kennenlernen. FALSCH. Möchte man mutig sein und einen gewissen Mix mit reinbringen, sollte man trotzdem ein paar Punkte beachten. Trennt beispielsweise niemals Paare, diese sollten immer nebeneinander sitzen dürfen. Achtet außerdem auf das Alter. Setzt keine Senioren mit Kindern oder eurer Party-Crew zusammen, das ist zum Scheitern verurteilt. Bitte ebenfalls keine zerstrittenen Familienmitglieder an einen Tisch setzen, mit der Hoffnung, dass der jahrelange Streit sich dadurch in Luft auflösen wird. Das wird er nicht. Hat man seine enge Familie und seine engsten Freunde beisammen, kann man anfangen zu mixen. 

Gemeinsamkeiten finden

Am besten ist es Gäste mit denselben Hobbys, Interessen und Jobs zusammenzusetzen. So ergeben sich leicht Gesprächsthemen und die Gäste fühlen sich mit den “Fremden” an ihrem Tisch keinesfalls unwohl. Im Normalfall kennen sich viele Gäste des Brautpaares bereits durch gemeinsame Geburtstage oder anderen Feiern. Was oft normal ist, bestimmten Gruppen des Brautpaares kennen sich bereits durch Geburtstage oder andere Partys. Hier bietet es sich natürlich an diese Gruppen zusammenzusetzen. Beachtet bitte auch, dass ihr keine reinen Single-Tische erstellt – das ein absolutes NO-GO! Die Gäste werden sich wie in einer Verkupplungsshow, absolut unwohl und wie “der Rest vom Schützenfest” fühlen. Versucht eine elegantere Variante zu wählen und pro Tisch maximal drei bis vier Singles unterzubringen, je weniger desto besser. Ältere Gäste sollte man möglichst nah an Buffet und Toiletten – und möglichst weit weg von der Musikanlage setzen. Man möchte ihnen ja auch einen entspannten Tag ermöglichen. Idealerweise sitzt hier noch jemand mit am Tisch, der ihnen Nachschlag vom Buffet holt oder beim Gehen behilflich sein kann.

Die Tischordnung

Heutzutage sind freistehende Tische eine beliebte Anordnung. Hierbei ist egal, ob die Tische letztendlich rund oder eckig sind. Am harmonischsten ist es, wenn die Tische über den Raum verteilt werden und jeweils 6-8 Gästen zusammen sitzen. Das Brautpaar sollte zentral sitzen, sodass alle Hochzeitsgäste in etwa gleich weit vom Brauttisch entfernt sitzen und es keine “schlechten” Plätze gibt.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer
gemischten Tischordnung, also runde Tische gemischt mit einer langen Tafel. Oder die klassische Variante, dass alle Gäste an einer langen Tafel (oder mehreren) sitzen. Hier könnt ihr euch von der Location inspirieren lassen und zusammen mit den Vermietern die optimale Lösung finden.

Die Organisation

Steht der Sitzplan und die Tischordnung? Sehr gut. Dann könnt ihr euch nun Gedanken über den dekorativen Teil machen, welcher eine entscheidende Rolle bei der Planung betrifft. Wichtig!: Stellt euren Gästen einen Plan mit allen Tischen und Namen aufgezeichnet direkt am Eingang zur Verfügung. Alle Gäste sollten sich hier einen Überblick verschaffen können, wo sie sitzen, damit sie nicht planlos rumirren müssen. Dazu könnt ihr den Tischen Nummern oder bestimmte Begriffe zuordnen, z.B. Begriffe die zum Hochzeitsmotto passen. An den Tischen solltet ihr Tischkärtchen mit den entsprechenden Namen der Gäste aufstellen. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Oft schreiben Brautpaare Männernamen blau, Frauennamen rosa oder belassen es ganz bei einer einheitlichen schönen Schrift und einer schönen und passenden Farbe.

Wenn ihr das alles befolgt oder euch daran orientiert, ist das heikle Thema Sitzplan nur noch halb so wild! Lasst euch nicht verrückt machen, selbst wenn der ein oder andere Gast “falsch” sitzt, denn sobald die Party ihren Lauf nimmt, sollten die Gäste ja sowieso nicht mehr sitzen! 😉 Wenn Sie Interesse haben, Ihre Hochzeit bei uns in Tübingen zu feiern, dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

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